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Box Kaspersky Lab zum Safer Internet Day 2010:
Moskau/Ingolstadt, 3. Februar 2010

Nach einer Studie von Microsoft werden ab Juni 2010 die Europäer mehr Zeit im Internet als vor dem Fernseher verbringen [1].

Nach Angaben des Internet World Stats wird im Jahr 2010 weltweit ein Viertel der Gesamtbevölkerung online sein [2]. Die Bedeutung des World Wide Web wird immer größer, die Nutzergruppen immer vielschichtiger. Anlässlich des am 9. Februar weltweit stattfinden Safer Internet Day [3] macht Kaspersky Lab auf die IT-Gefahren aufmerksam, die mit der zunehmenden Popularität des Internets einhergehen. Das Phänomen Computerkriminalität betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch ältere Internetanwender.

Kinder und Jugendliche – soziale Netzwerke als Gefahr
Deutsche und US-amerikanische Statistiken zeigen, dass die 12- bis 19-Jährigen das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen. Dabei verbringen rund 50 Prozent ihre Online-Zeit in sozialen Netzwerken sowie mit Messenger- und E-Mail-Programmen [4]. Passenderweise lautet das diesjährige Motto des Safer Internet Day „Think before you post“. Da Kinder und Jugendliche zahlreiche persönliche Informationen heutzutage im Internet auf Facebook und Co. veröffentlichen, bietet das Internet Informationsquellen, um komplette Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Für Cyberkriminelle die Möglichkeit, über so genannte „Social-Engineering-Tricks“ [5] gezielt die Computer von Kindern und Jugendlichen anzugreifen. Kaspersky Lab rechnet damit, dass im Jahr 2010 soziale Netzwerke verstärkt von Kriminellen missbraucht werden. Einen Hintergrundartikel zum Thema Facebook und Datenschutz gibt es unter:
upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/KL_Datenschutz_Facebook.pdf

Phishing-Angriffe auf Online-Banker
Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 nutzen Erwachsene das Internet vornehmlich zur Informationsrecherche und zum Online Banking [6]. Durch so genannte Phishing-Angriffe werden zunehmend Anwender von Online-Shopping- oder Homebanking-Diensten Opfer von Computerkriminalität. Nutzer werden beispielsweise – ohne es zu merken – nicht auf die offizielle Webseite einer Bank, sondern auf eine von Online-Betrügern gefälschte Seite geleitet. Gibt der Anwender dort seine persönlichen Banking-Daten ein, erscheint eine Meldung, dass ein technisches Problem aufgetreten sei. Doch Benutzername, Passwort oder TAN-Nummer werden tatsächlich zum Angreifer gesendet, der damit auf Kosten des Opfers beispielsweise Banktransaktionen vornehmen kann.

Neues Cybercrime-Ziel: Silver Surfer
Internet-Nutzer über 65 nutzen das Internet zur E-Mail-Kommunikation sowie für Informations-Dienste, von der Reiseplanung über Wetterinformationen bis zu Nachrichten [7]. Daher ist bei Cyberkriminellen der Versand von angeblichen E-Mails großer Online-Reiseveranstalter wie Opodo und Expedia beliebt. Die Gefahr: Im Anhang befindet sich eine gefälschte Rechnung, die nach dem Anklicken einen Trojaner auf dem Computer installiert, wenn dieser nicht von einem aktuellen Antiviren-Programm geschützt wird. Trojaner spähen zum Beispiel Passwörter, Kreditkartendaten und TAN-Nummern aus. Nutzer sollten daher darauf achten, dass das digitale Reisebüro auf jeden Fall eine verschlüsselte Verbindung für die Transaktion anbietet.

Tipps zum Safer Internet Day und wie Anwender sich vor IT-Gefahren schützen sind verfügbar unter: upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/KL_Safer_Internet_Day_Tipps.pdf

Einen Hintergrundartikel zum Safer Internet Day finden Sie unter:
upload/Kunden/Kaspersky/PM_pdf/KL_Safer_Internet_Day.pdf

TV-Footage-Material zu den Themen Gefahren bei der Nutzung von sozialen Netzwerken, Online-Dating, Online-Banking, Online Shopping, Wireless-Lan und Smartphones kann bei essential media angefragt werden (Kontakt siehe unten).

Gerne vermitteln wir Statements/Telefoninterviews mit einem Kaspersky-Experten, um das ein oder andere Thema zu vertiefen. Anfragen bitte per E-Mail oder Telefon an essential media (Kontakt siehe unten).

 

Weiterführende Informationen:
[1] http://download.microsoft.com/documents/uk/finland/press/europe_logs_on.pdf
[2] http://internetworldstats.com/stats.htm
[3] http://www.saferinternet.org/web/guest/home;jsessionid=25C60744CEF3310F1DF577E1853C0B4F
[4] www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf09/JIM-Studie2009.pdf
und www.scribd.com/doc/16753035/Nielsen-Study-How-Teens-Use-Media-June-2009-Read-in-Full-Screen-Mode
[5] http://www.zdnet.de/sicherheits_analysen_risikofaktor_mensch_die_kunst_des_social_engineering_story-39001544-39152145-1.htm
[6] http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online09/Eimeren1_7_09.pdf
[7] http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/six-million-more-seniors-using-the-web-than-five-years-ago

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